Belluna-Abend zu Syrien

Liebe Freundinnen und Freunde von Solihaus und Solinetz

Wir laden Euch herzlich zum nächsten Belluna-Abend im Solihaus ein, welcher sich mit dem Thema Syrien befasst. Tagblatt-Redaktor Walter Brehm hält einen Vortrag über die Lage in Syrien, danach gibt es ein Gespräch mit zwei Flüchtlingen aus diesem Land.

Belluna-Abend zu Syrien
Freitag, 7. April 2017, 19.30 Uhr, Solihaus, Fidesstrasse 1, St. Gallen

Vortrag von Walter Brehm:
Syrien, sechs Jahre Gewalt und Leiden – ohne erkennbare Friedensperspektive
Vom Volksaufstand zum Bürgerkrieg über den Machtkampf zwischen den regionalen Mächten Iran und Saudi-Arabien zum geopolitischen Ringen der Grossmächte Russland und USA

Anschliessend: Gespräch mit
Abir Awad, Bauingenieurin, aus Homs; seit 3,5 Jahren mit Ehemann und zwei Kindern in der Schweiz
Said Sleman, Elektriker, aus al-Hasaka; seit 3 Jahren mit zwei Brüdern in der Schweiz

Wir freuen uns auf Eure Teilnahme an diesem Abend!!


Erfreuliche Universität im März 2017

Islamophobie, Rechtsextremismus und das koloniale Erbe – wie wir dem Rassismus begegnen

Eine Reihe in Zusammenarbeit mit dem CaBi-Antirassismustreff.

Dienstag, 14. März, 20.15 Uhr
«Bleibe weiss, wie eine Lilie» – Schwarze Frauen, Schweizer Geschichte und Rassismus
Professorin für diesen Abend: Jovita dos Santos Pinto
Die Spurensuche geht von versklavten Frauen, Völkerschauen und Missionstöchtern im 19. Jahrhundert über Nationalratskandidatinnen und schwarze Feministinnen in den 1980er Jahren bis zu heutigen Afroschweizerinnen, die sich als Heidi des 21. Jahrhunderts verstehen. Die Geschichte schwarzer Frauen in der Schweiz ist auch eine Geschichte von kolonialem Rassismus, die mit der Kategorie Geschlecht verschränkt ist und unsere Gesellschaft weiterhin prägt. Jovita dos Santos Pinta ist wissenschaftliche Assistentin im Bereich Postkolonialismus am Zentrum für Geschlechterforschung an der Universität Bern.

Dienstag, 21. März, 20.15 Uhr
Islamfeindlichkeit – Strategien der Ausgrenzung
Professor für diesen Abend: Oliver Wäckerlig
Wie Muslimen und Muslimas die Zugehörigkeit zur Gesellschaft abgesprochen wird, um diese neu zu denken: In der Islamfeindlichkeit manifestieren sich Nieder- und Untergangsvorstellungen, die auf radikale Veränderungen drängen. Oliver Wäckerlig studierte Soziologie und Religionswissenschaft und verfasste seine Abschlussarbeit zum Schweizer Minarettkonflikt. Er doktoriert am Religionswissenschaftlichen Seminar der Universität Zürich zu «Vernetzung gegen ‚Islamisierung’».

Dienstag, 28. März, 20.15 Uhr
Der braune Bär tanzt in neuen Kleidern
Professor für diesen Abend: Hans Stutz


Mitte Oktober 2016 feierten über 5000 Naziskins im toggenburgischen Unterwasser. Sie blieben unbehelligt von Polizei und Staatsanwaltschaft. Es war eine Art ‚Veteranentreffen‘, die Skin-Subkultur hat kaum noch Zulauf. Doch Rechtsextremismus ist in der Schweiz weiterhin präsent. Eine Spurensuche. Hans Stutz ist Journalist in Luzern. Er beobachtet seit über zwanzig Jahren die rechtsextreme Szene in der Schweiz.