Gemeindezuweisungen

Wegen den vielen Neuzuweisungen in den Thurgau seit Mitte 2008 und der somit seither überfüllten und prekären Lage der Durchgangsheime werden seit Herbst 2009 wieder Leute den Gemeinden zugewiesen. So, wie es früher war.

Bei einigen Gemeinden funktioniert dies relativ gut, und die Leute leben in Wohnungen und werden von Gemeinde-Mitarbeiter «administrativ und sonst betreut» und 14-täglich ausbezahlt.

Allerdings sind viele der Gemeinden zwischenzeitlich dafür nicht mehr eingerichtet, und müssen sich erst wieder neu organisieren. Viele der dafür Verantwortlichen geben zudem öffentlich vor, dass sie denken, es wäre für die Asylsuchenden für die Integration und Schulung besser, wenn sie in den Heimen blieben, und «wehren» sich richtiggehend gegen die ihnen Zugewiesenen.

Dies unter anderem sicher auch, weil die früher zu diesem Zweck zur Verfügung stehenden und ausgebildeten Betreuungspersonen nicht mehr da sind, ebenso wie die damals gemieteten günstigen Wohnungen und Häuser nicht mehr vorhanden sind, oder nicht mehr im Besitz der betreffenden Gemeinden sind. Neue Unterkünfte müssen somit zuerst wieder «organisiert» werden, was in der aktuellen wirtschaftlichen und politischen Situation offenbar nicht gerade einfach ist. (oder sich einfach als gute «Ausrede» anbietet, was auch möglich ist …)