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Rückblick auf unsere Mitgliederversammlung 2026

Unsere Hauptversammlung 2026 liegt hinter uns und wir blicken dankbar auf einen gelungenen Nachmittag zurück. Es war schön zu sehen, dass trotz vieler Termine und Verpflichtungen zahlreiche Mitglieder, Freiwillige und Interessierte den Weg ins Solinetz-Büro gefunden haben. Solche Begegnungen sind für uns mehr als ein formaler Vereinsanlass: Sie schaffen Raum für Austausch, Verbundenheit und neue Ideen.


Im ersten Teil der Hauptversammlung blickten wir gemeinsam auf das vergangene Jahr zurück (Hier geht es zum Jahresbericht 2025). Besonders eindrücklich war einmal mehr die grosse Arbeit unserer Geschäftsstelle und der Freiwilligen. Rund 600 reguläre Beratungen sowie über 230 Kurzberatungen konnten im Jahr 2025 durchgeführt werden. Dabei ging es längst nicht nur um juristische Fragen, sondern oft auch um existenzielle Sorgen, familiäre Belastungen oder Unterstützung im Alltag. Gerade in einer Zeit, in der administrative Hürden immer grösser werden, bleibt diese praktische Solidarität unverzichtbar.



Auch über die weiteren Aktivitäten des Solidaritätsnetzes wurde berichtet: Vom Engagement bei politischen Anliegen und Veranstaltungen über die Schoggi-Aktion vor Weihnachten bis hin zur neuen digitalen Kommunikation, sowie den Jubiläen in den Regionalgruppen (Herzliche Gratulation, liebe Integra Toggenburg, 15-jährig, und liebe Solidaritätsgruppe Sevelen, 10-jährig!). Besonders gefreut hat uns zudem die Wahl von Patrizia Mangano in den Vorstand sowie die Einführung des Co-Präsidiums, ebenfalls mit Patrizia Mangano sowie Stefanie Kriech.


Ein bewegender Moment entstand während des Traktandums «Varia». Gabi Hauser berichtete von der Unterstützung eines verletzten Mannes im Sudan, während ihrer Zeit als Beraterin beim Solinetz, und davon, wie durch gemeinsames Handeln eine dringend notwendige Operation ermöglicht werden konnte. Die Geschichte machte eindrücklich sichtbar, wie konkrete Solidarität Leben verändern kann. Vielen Dank Gabi!



Ein besonderer Höhepunkt des Nachmittags war anschliessend das Referat von Sophie Guignard von Solidarité sans frontières. Unter dem Titel «Brennpunkt Menschenwürde» sprach sie über die kommenden Veränderungen durch den EU-Asylpakt sowie über die sogenannte «10-Millionen-Initiative». Ihr Beitrag machte deutlich, wie stark sich die asylpolitische Situation in Europa weiter verschärft – und wie wichtig es gerade jetzt ist, informiert zu bleiben, Haltung zu zeigen und solidarisch zu handeln.



Beim anschliessenden Apéro wurde weiterdiskutiert, gelacht und vernetzt. Für uns sind genau diese Momente wertvoll: Bekannte Gesichter wiederzusehen, neue Menschen kennenzulernen und gemeinsam Kraft zu schöpfen.


Danke an alle, die dabei waren, mitgedacht, mitgeholfen und mitgetragen haben. Wir freuen uns auf alles, was wir gemeinsam weiterbewegen können.





 
 
 

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