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Fotovernissage - Seit 8 Jahren schlaf ich nie tief

Aktualisiert: 27. März


Im Rahmen der kantonalen Aktionstage gegen Rassismus St.Gallen, setzte das Solidaritätsnetz Ostschweiz zusammen mit dem Fotograf Rouven Niedermaier, dem Autor und Journalisten Francisco Martinez Ruiz und allen Besuchenden am Samstag, den 21. März ein Zeichen gegen Rassismus. Anhand einer Fotovernissage wurde ein Ort der Begegnung und für gesellschaftlichen Dialog geschaffen. So wurde sichtbar, was oft unsichtbar bleibt: individuelle Erfahrungen, Gefühle und Perspektiven.



Die Idee zum Projekt stammt von Rouven Niedermaier, der seinen Zivildienst im Solidaritätsnetz absolviert hat. Während dieser Zeit erhielt er einen vertieften Einblick in die Lebensrealitäten und Erfahrungen geflüchteter Menschen, welche ihn zur Umsetzung dieses Projektes inspirierten. Er porträtierte Klient*innen aus dem Solidaritätsnetz und machte ihre Geschichten durch eindrückliche Fotografien sichtbar. Wobei die persönlichen Hintergründe und Erlebnisse schriftlich von Francisco Martinez Ruiz festgehalten wurden. So entstand ergänzend zu den Fotografien ein Begleitbuch, das den Besucher*innen einen vertieften Zugang zu den individuellen Geschichten ermöglichte.


Geschäftsleiterin Sükran Magro im Interview mit TVO.
Geschäftsleiterin Sükran Magro im Interview mit TVO.

Fotograf Rouven Niedermaier im Interview mit TVO.
Fotograf Rouven Niedermaier im Interview mit TVO.

Am Freitag , den 20igsten März, starteten die finalen Vorbereitungen. Die Fotografien der Porträtierten wurden sorgfältig aufgehängt und die Räumlichkeiten entsprechend hergerichtet um den Besucher*innen einen stimmungsvollen Rahmen zu bieten.


Zu unserer grossen Freude produzierte TVO einen Fernsehbeitrag über die Ausstellung, welcher am Abend mehrmals ausgestrahlt wurde.






















Am Samstag war es dann endlich soweit: die Vernissage wurde eröffnet und wir waren überwältigt und dankbar vom grossen Interesse. Zahlreiche Besuchende strömten in die Austellung.


Eröffnung der Vernissage.
Eröffnung der Vernissage.

Nach der Begrüssung der Besucher*innen durch Rouven Niedermaier, Francisco Martinez sowie durch Sükran Magro (Geschäftsleiterin Solidaritätsnetz Ostschweiz) wurden die eindrücklichen Fotografien bestaunt und rege Gespräche mit den Porträtierten geführt. So ist, wie wir es im Vorfeld gehofft und uns gewünscht hatten, ein Ort der Begegnung und des Austausches entstanden. Dadurch dass viele der Porträtierten vor Ort waren, konnten in Gesprächen Erlebnisse, Perspektiven und Sichtweisen geteilt werden.


 Rouven Niedermaier, Sükran Magro und Francisco Martinez Ruiz (von links nach rechts).
Rouven Niedermaier, Sükran Magro und Francisco Martinez Ruiz (von links nach rechts).

Die Ausstellung kann weiterhin im Solidaritätsnetz Ostschweiz angeschaut werden, dafür kann man während der Öffnungszeiten vorbeikommen. Für die Zukunft ist es geplant, dass die Austellung zur Wanderausstellung wird, um nachhaltig gegen Rassismus und Diskriminierung vorzugehen.


Wir sind sehr dankbar für das zahlreiche Erscheinen, für den grossartigen Austausch und für die wundervolle Zeit an der Vernissage. Herzlichen Dank an alle, die vorbeigekommen sind!




Besucher*innen mit den Begleitheften.
Besucher*innen mit den Begleitheften.

 
 
 

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